SaarRieslingSommer 2014

SaarRieslingSommer 2014.

Eine Einladung der ich gerne gefolgt bin. Als Fan des Saar Rieslings war ich schon sehr gespannt auf die Weine. Um es vorweg zu sagen, Van Volxem hat so denke ich mal wegen der geringen verfügbaren Mengen gar nicht erst in Erwägung gezogen daran teilzunehmen.   

Der Jahrgang 2013 ist knapp und viele Weine sind schon (fast) ausverkauft. Die Spannung wie weit die Qualitäten der einzelnen Weingüter auseinander liegen war groß. Start war in Kanzem beim Weingut van Othegraven. Alles war wunderbar hergerichtet, das Anwesen mit Park wunderschön, sogar die Sonne blinzelte ab und an durch die Wolken. Mit dem VO dem ersten trockenen Riesling bis zum Altenberg Großes Gewächs ging es los, die einfacheren Weine überzeugten mich noch nicht, bei den Weinen mit Restsüße wurde es dann schon interessanter. Kupp Kabinett mit seiner leichten fruchtigen Art machte richtig Spaß, aber vor allem die Altenberg Spätlese und Spätlese Alte Reben begeisterten. 

Die nächste Station was das Weingut von Hövel in Oberemmel. Das liegt in dem schönen Konzer Tälchen, das läßt sich übrigens auch sehr schön mit Rad durchwandern. Hier gab es die größte Beteiligung von Gastwinzern, u.a. Kesselstatt, Gunderloch und Salwey. Die Platzierung des Essenstandes direkt am Eingang sollte man auf jeden Fall überdenken, der Geruch von Pommes frites und gebratener Wurst der einem während des Probierens immer wieder in die Nase stieg, war schon sehr störend. Bei den Weinen störte mich mehr das Parfümierte. Für mich war da nichts dabei.

Der Termin in Wiltingen war bei den Bischöflichen Weingütern war Pflicht, vor allem auch wegen der beiden Gastwinzer, zum einen Weinhof Herrenberg aus Schoden und das Weingut Ziereisen aus dem Markgräflerland. Manfred Loch stellte seine Rieslinge selbst vor. Der Einstieg mit dem Loch Gutsriesling war sensationell. Eine unglaublich leckere Fruchtsäure, diese Saftigkeit, Trinkspaß pur. Stoveler, Stier, Saartyr folgten .... hier ging richtig die Post ab. Klasse!!! Nachteil sind die geringen Mengen, zugreifen lohnt sich auf jeden Fall. Im Vergleich dazu waren die die Rieslinge der Bischoflichen Weingüter relativ säuerlich, am Gaumen keine Spannung, kein Spaß. In einer kleinen Weinpause probierten wir einen hervorragenden mediterranen Flammkuchen, das möchte ich nicht unerwähnt lassen, der war richtig gut.   

Auf nach Ockfen zum Weingut Dr. Fischer. Auch hier wieder mit zwei interessanten Gastwinzern. Zum einen der St. Urbanshof aus Leiwen und das Weingut Hofstätter aus Südtirol. Höhen und Tiefen lagen hier wieder dicht beieinander. 

Zum Abschluss des Tages ging es in das schöne Saarburg zu Forstmeister Geltz-Zilliken. Hier war Florian Lauer aus Ayl zu Gast. Mit den Rieslingen aus Ayl fing dann das Große Vergnügen an. Die Weine, alle mit Faß Nr. gekennzeichnet, immer zwischen trocken und feinherb im Geschmack, machten Spaß. Ganz besonders haben mir von den zu probieren Weinen Faß 4, Faß 6 und Faß 9 gefallen. Im schönen und modernen Verkostungsraum sollten die Weine des Hausherren das Finale sein. Der Start mit dem trockenen Gutswein war schon einmal sehr verheißungsvoll, saubere leckere Frucht, ganz klar und süffig. Die beiden Saarburger Ortsweine legten da noch zu, herausragend der 2011er Riesling Kabinett und die 2012er Spätlese aus dem Saarburger Rausch. Der absolute Höhepunkt war die 2010er Riesling Auslese Goldkapsel aus der Lage Saarburger Rausch. Ganz groß, intensiv, fein, nicht enden wollend ...... !!!!!  Saar lohnt sich, ich freue mich Ihnen bald den ein oder anderen dieser Weine präsentieren zu können.  

Die Weine sind inzwischen alle ab Lager lieferbar, es lohnt sich sehr!

 

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